Neuer Gefahrtarif für Zimmererhandwerk 

Neuer Gefahrtarif für Zimmererhandwerk

Gefährlicher Beruf: Zimmerer haben ein überdurchschnittliches hohes Unfallrisiko. Foto: Dieter Schnöpf / BG Bau

Zimmerer sind bei ihrer Arbeit besonders gefährdet. Ihr Unfallrisiko liegt bei deutlich über 100 Fällen pro 1.000 Beschäftigten gegenüber 55,3 im gesamten Bereich der Bauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen (Stand: 2016). Die Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU) hat daher mit Wirkung vom 1. Januar 2018 für das Zimmererhandwerk eine eigene Tarifstelle gebildet. Für die anderen Gewerbezweige in der Tarifstelle „Bauwerksbau“ wurde die Gefahrklasse dadurch gesenkt.

Der Gefahrtarif ist Bestandteil des umlagefinanzierten Beitragssystems der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Höhe der Beiträge deckt dabei immer genau die Ausgaben der BG BAU für das abgelaufene Kalenderjahr. Die Gefahrklassen werden aus dem Verhältnis der von der Berufsgenossenschaft gezahlten Leistungen zu den Arbeitsentgelten des jeweiligen Gewerbezweiges berechnet.

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