Änderungen bei Mini-Job-Sozialabgaben 

Änderungen bei Mini-Job-Sozialabgaben

Mini-Jobber müssen jetzt nur noch 3,6 Prozent in die Rentenversicherung einzahlen. Foto: Pixabay

Bei Mini-Jobbern, die einen durchschnittlichen Monatsverdienst von maximal 450 Euro haben, zahlen Arbeitgeber grundsätzlich pauschale Abgaben in Höhe von 30 Prozent (15 Prozent Rentenversicherung, 13 Prozent Krankenversicherung und 2 Prozent Lohnsteuer), Beiträge zur Unfallversicherung sowie Umlagen zur Sozialversicherung. Geändert hat sich für Arbeitgeber zum Beginn des laufenden Jahres jedoch der Beitragssatz zur U 2 (Erstattung von 100 Prozent der Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft). Dieser verringerte sich von 0,3 auf 0,24 Prozent. Der Beitragssatz zur U 1 (Erstattung von 80 Prozent der Arbeitsgeberaufwendungen bei Krankheit) bleibt bei 0,9 Prozent.

Mini-Jobber, die keine Befreiung von der Rentenversicherung beantragt haben, zahlen seit dem 1. Januar 2018 in die Rentenkasse nur noch 3,6 Prozent (Differenzbetrag zum Beitragssatz der Rentenversicherung von 18,6 Prozent) ein, bei einem Mini-Job-Entgelt von monatlich 450 Euro also nur noch 16,20 Euro.         

Quelle: aurach-treuhand Unternehmensberatungs GmbH, Metzingen

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