GWG-Abschreibungen optimal gestalten 

GWG-Abschreibungen optimal gestalten

Der Schwellenwert für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) wird für nach dem 1. Januar 2018 angeschaffte oder hergestellte Produkte von 410 auf 800 Euro angehoben.

Bei Anschaffungskosten bis 250 Euro sind keine gesonderten Aufzeichnungen erforderlich. Damit ist eine Sofortabschreibung möglich. Wirtschaftsgüter im Wert über 250 Euro hingegen, die mehr als ein Jahr genutzt werden, sind grundsätzlich in ein besonders zu führendes Verzeichnis aufzunehmen.

Die sogenannte Sammelpostenabschreibung ist eine weitere Möglichkeit. Hierbei werden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250 bis maximal 1.000 Euro in einen Sammelposten eingestellt und pauschal über fünf Jahre mit je 20 Prozent der Anschaffungskosten abgesetzt. Wird das Wirtschaftsgut innerhalb dieser fünf Jahre veräußert oder verschrottet, hat dies keine Auswirkungen auf die Abschreibung des Sammelpostens.

Quelle: aurach-treuhand Unternehmensberatungs GmbH Metzingen

Zurück